Unser Leitbild ist geprägt vom Dienst für Menschen – insbesondere für Menschen in Not!

Avicenna Org (Organisation) e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der im Jahr 2010 gegründet wurde und sich als eine Brücke zwischen den Helfenden und den Hilfe brauchenden versteht. Seit 2010 wurden Projekte in Kirgisien, Äthiopien und Kenia in den Bereichen Bildung, Erziehung und Humanitäre Hilfe realisiert.

Helfen – ohne zu warten (Hozw) ist ein Hilfswerk des Avicenna Org e.V. in Deutschland. Es leistet Hilfe zur Selbsthilfe direkt an notbedürftige Menschen und für die Arbeit von Partnerorganisationen bzw. Kooperationspartnern.

Menschlichkeit – dass alle Menschen frei und gleich an Würde und Rechten geboren sind.

  • das Recht auf ein Leben in Würde
  • das Recht auf humanitäre Hilfe
  • das Recht auf Schutz und Sicherheit.

Wir lehnen uns im Detail an die humanitäre Charta [1] und an die Genfer Konventionen [2]!

Wenn humanitäre Hilfe Menschen in akuten und chronischen Krisen zur Verfügung stehen soll, sind die in den Genfer Konventionen festgelegten Prinzipien der Unparteilichkeit, Unabhängigkeit und Neutralität zu befolgen.

Unparteilichkeit – Die Hilfe muss nach Maßgabe der Bedürftigkeit geleistet werden, ohne Diskriminierung. Ethnische, politische, ökonomische oder andere Bevorzugungen sind nicht zulässig. Hilfe, die nicht unparteilich ist, die also bestimmte Gruppen anderen vorzieht, ist immer noch Hilfe, aber sie ist nicht humanitär.

Unabhängigkeit – ob von politischen Vorgaben, militärischen Verbänden oder staatlichen Geldern.

Neutralität – Die Akzeptanz aller Konfliktparteien setzt auch voraus, dass humanitäre Organisationen nicht selbst als Teil eines politischen Lagers angesehen werden und nicht öffentlich Partei ergreifen.

 

Unser Verhaltenskodex

Mit dem vorliegenden Verhaltenskodex, gem. der humanitären Charta,  verfolgen wir das Ziel, unsere Verhaltensstandards festzulegen. Unser Anliegen ist, die hohen Standards im Hinblick auf Unabhängigkeit, Effektivität und Wirksamkeit beizubehalten.

1) Der humanitäre Imperativ hat oberste Priorität. Das Recht, humanitäre Hilfe zu empfangen und zu leisten, ist ein fundamentaler humanitärer Grundsatz, der für alle Bürger aller Länder gelten sollte. Die von uns geleistete humanitäre Hilfe ist kein parteiischer oder politischer Akt und sollte nicht als solcher betrachtet werden.

2) Die Hilfe wird ungeachtet der ethnischen, religiösen oder nationalen Zugehörigkeit des Empfängers und ohne jede nachteilige Unterscheidung geleistet. Die Hilfsprioritäten richten sich allein nach der Bedürftigkeit

3) Die Hilfe wird nicht zur Unterstützung eines bestimmten politischen oder religiösen Standpunktes eingesetzt

4) Wir sind bestrebt, uns nicht für die außenpolitischen Interessen einer Regierung instrumentalisieren zu lassen

5) Wir respektieren Kultur und Sitten. Wir sind bestrebt, die Kultur, die Strukturen und die Sitten der Gemeinschaften und der Länder, in welchen wir tätig sind, zu respektieren.

6) Wir sind bestrebt, die Katastrophenhilfe nach den lokalen Kapazitäten auszurichten

7) Wir finden Wege, um die von den Programmen Begünstigten in das Management der Nothilfe einzubeziehen

8) Die Nothilfe muss darauf abzielen, die künftige Gefährdung und Anfälligkeit der Menschen durch Katastrophen zu verringern und ihre grundlegenden Bedürfnisse zu befriedigen

9) Wir legen sowohl jenen, denen unsere Hilfe gilt, als auch jenen, die uns Mittel zur Verfügung stellen, Rechenschaft ab

10) In unseren Maßnahmen im Bereich Information, Öffentlichkeitsarbeit und Werbung betrachten wir die Opfer von Katastrophen als Menschen mit Würde, nicht als Objekte ohne Hoffnung.

[1] http://www.spherehandbook.org/

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Genfer_Konventionen